Retrospektive | April 2015

Ich hab mich dazu entschlossen, jeden Monat einen kleinen Rückblick zu schreiben. Mir selbst bewusst zu machen, was ich alles getan habe, um damit auch für einen Jahresrückblick besser gewappnet zu sein. Man vergisst viel zu schnell und macht viel zu viel, um da noch einen Überblick zu behalten. Daher eine neue Rubrik, die euch vielleicht auch etwas hinter die Kulissen schauen lässt.

Drei Jahre Selbst und Ständig

Nun bin ich 3 Jahre Selbstständig. 3 Jahre, die sich bisher sehr gut anfühlen.

 

Wenn ich mir jetzt vorstellen würde ich müsste 5 Tage die Woche 8 Stunden im gleichen Raum verbringen – wird es für mich immer unvorstellbarer, dorthin wieder zurückzugehen. Klar gibt es als Freischaffender enorm viele Fallstricke, in die man auch immer mal wieder reintappt und ja die Belastung und die Konkurrenz wird höher. Trotzdem muss man sich immer und immer wieder bewusst machen, dass man hier den eigenen Traum lebt. Dass man mit der eigenen Ausdauer viele Projekte stemmen kann und das am Ende zu 90% immer alles gut wird.

 

> 30.

Ich habe das letzte Jahr so ausgelebt, wie noch keins zuvor, ich hab mich verlobt, hab Asien, Afrika und Amerika gesehen, hab die tollsten Fotomotive vor meiner Kamera gehabt. Menschen kommen und gehen, trotzdem habe ich das Gefühl, dass die Menschen die jetzt da sind, auch für immer bleiben könnten.

30… Ich habe Respekt vor dieser Zahl. 30 Jahre alt zu werden ist für mich nicht ganz so leicht. Ich habe oft das Gefühl eher noch etwas kindlich zu sein. Ich gehe oft an Sachen heran, um mal zu gucken was passiert. Mein Leben ist zu 50% ein Freestyle und zu 50% geplant. Eigentlich möchte ich gar nicht erwachsen werden.

Antiheld.

 

Ich kann nicht gut schreiben, da gibt es andere, die dieses Blogding viel besser beherrschen als ich. Trotzdem nutze ich diesen Kanal gerne um ein paar Gedanken loszuwerden, die ich in diesen stillen Momenten einfach niederschreiben kann.

Ich bin nicht schön, ich möchte nicht schön sein. Ich liebe es mit Hoodiepullover durch die Gegend zu ziehen, mich in meiner Kapuze zu verstecken, nur die Nase schaut raus. Haare nicht gestylt, nur für mich zu existieren. Ich schirme mich gerne ab, um die Welt fokussierter zu betrachten. Einfach ich sein – ohne äußeren Einfluss, ohne eine Meinung von irgendjemandem. Ich bin ich, für mich ganz allein.